E-Commerce braucht einen Neustart. Multimodale KI liefert ihn.

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4 Min Lesezeit
Vanessa Maniera
Autor Vanessa Maniera 2. Februar 2026

E-Commerce hat sich in den letzten 25 Jahren kaum verändert. Er ist nicht innovativ. Er ist der Status quo auf dem besten Weg zum Legacy-Status. Raster, Filter und statische Produktseiten, die auf Klicks und Taps ausgelegt sind, werden bald abgehängt. Die Zukunft besteht aus Benutzeroberflächen (UI), die zuhören, antworten und sich in Echtzeit anpassen.

Gartner nennt es ein Redesign. Wir nennen es unvermeidlich. Das ist multimodaler Agentic Commerce, wo Sprache und visuelle Elemente zu einem flüssigen, einheitlichen Einkaufserlebnis verschmelzen, anstatt bei der statischen Produkdetailseite (PDP) zu bleiben. Im Agentic Commerce sind KI-Agenten fest integriert, nicht nachträglich aufgesetzt.

Ein Blick auf diese kurze Demo zur Next-Gen Benutzeroberfläche ermöglicht den direkten Vergleich zwischen dem aktuellen Unternehmensangebot und den tatsächlichen Erwartungen aus Sicht der Kundschaft.

 

 

Und? Würdest du nicht auch lieber überall so einkaufen können?

Ein Regelwerk, zwei Wegen zum Kauf

Über Websites und Apps kaufen Menschen via derselben ermüdenden Benutzeroberfläche ein.

Schon bald werden sich zwei neue Wege auftun:

  1. Indirekt, innerhalb von externen Ökosystemen wie ChatGPT, Perplexity und Gemini.

  2. Direkt, durch Interaktion mit einem KI-Agenten des jeweiligen Unternehmens

Beide Wege sind ebenso relevant. Wird ein Weg ignoriert, so riskiert man, für eine Hälfte der Zielgruppe unsichtbar zu werden.

Der Übergang zum Agentic Commerce hat bereits begonnen und transformiert die Art und Weise der Produktsuche. Suchfelder und Filter werden durch absichtsgesteuerte Interaktion (Intent-led Interaction) ersetzt.

Dies deckt sich mit der umfassenderen Veränderung der E-Commerce-Infrastruktur, die kürzlich erörtert wurde: Statt sich händisch durch Menüs zu klicken, übernehmen Agent-ready Websites und maschinenlesbare Daten die Arbeit und bringen die passenden Produkte direkt zum Vorschein.

Das Problem mit Rastern und Filtern

Das traditionelle E-Commerce-Layout wurde für Mausklicks entwickelt, nicht für multimodale Agentic Experiences. Es zwingt Käufer:innen dazu, ihre Absichten in Filter, Kategorien und Attribute zu übersetzen. Diese Benutzeroberfläche hat sich in mehr als zwei Jahrzehnten kaum weiterentwickelt und spiegelt weder das organische Suchverhalten der Nutzer:innen, noch das der KI-Agenten wieder.

Eigentlich war die Informations- und Produktsuche auf Websites nie intuitiv gestaltet. Man sah sich bloß in den Grenzen der Benutzeroberfläche gefangen.

So funktioniert E-Commerce nicht mehr. Autonome KI-Agenten werden strukturierte Daten auswerten, extrahieren und Handlungen durchführen können. Unternehmen, die den modernen Anforderungen nicht gerecht werden können und nicht mit KI-Agenten kommunizieren können, werden Stück für Stück verschwinden.

Multimodale Erlebnisse: Konversation trifft Commerce

Es geht nicht darum, einen Chatbot auf eine statische Produktseite zu quetschen, sondern um eine komplet neue Oberfläche, die geschrieben und gesprochene Sprache gleichermaßen integriert und Inhalte formuliert. Die Interaktion mit Usern ist kontinuierlich:

1. „Zeig mir Wanderschuhe unter 150€.”

2. Das Layout aktualisiert sich in Echtzeit.

3. Die Käufer:in klickt auf ein Modell.

4. Der KI-Agent passt sich an Vorlieben an.

Fragen, sehen, umbauen, repeat.

Weg von statischen Produktseiten – hin zum Workspace, der mitdenkt

Produktseiten müssen sich weiterentwickeln. Die PDP der nächsten Generation ist ein Interface, das:

  • Das Layout dynamisch an die Absicht von Mensch oder KI-Agent anpasst.

  • Visuelle Elemente mit Kontext verschmilzt.

  • Strukturierte Attribute für einen NLP-freundlichen Abruf offenlegt.

  • Lagerbestände in Echtzeit, Bundles, Angebote, Vergleiche und kontextbezogene Empfehlungen hervorhebt.

 

Echtzeit-UI, powered von KI-Agenten

  • Produktvergleiche ad hoc erstellen.

  • Wichtiges hervorheben und Unwesentliches ausblenden.

  • Layouts entsprechend der Kundenvorliebe personalisieren (z. B. vom Stöbern zum Kauf).

Das ist kein bloßes UX-Polishing. Es ist die Infrastruktur dafür, wie Entscheidungen getroffen werden und wie Kunden in ihrer gesamten Journey und ihrem Entscheidungsprozess unterstützt werden.

NiCE Cognigy macht es möglich

Es muss nicht das gesamte Frontend dran glauben. NiCE Cognigy fügt sich in den aktuellen Stack ein und ergänzt, was fehlt:

  1. KI-Agenten, die Produktdaten verstehen.

  2. Multimodale Interaktionen über Chat, Voice und eingebettete Interfaces hinweg.

  3. MCP-fähige APIs für KI-Agenten von Drittanbietern

  4. Eine durchgehende Journey von der Produktentdeckung bis zum Support, mit reibungsloser Übergabe.

Wir ermöglichen bereits heute dynamische Handelserlebnisse. Das ist keine Theorie. Die Infrastruktur ist bereits im Einsatz.

Wir liefern bereits dynamischen Commerce. Keine Theorie, sondern schon heute Praxis.

Definierst du die Zukunft oder wartest du darauf?

Sobald Unternehmen ihre UX perfektionieren, werden sich die allgemeinen Kundenerwartungen daran anpassen. Versand innerhalb von 2 Tagen war früher auch kein Standard, heute ist es undenkbar wochenlang auf Bestellungen zu warten.

Das ist der Reset. E-Commerce wird zunehmend Intent-gesteuert, interaktiv, dialogorientiert und auf KI-Agenten ausgelegt. NiCE Cognigy liefert die Tools, um jetzt mitzubauen, bevor der Wettbewerb den Weg abschneidet.

Möchtest du mehr erfahren? Lade unser neuestes E-Book herunter  "Vom Klick zum Gespräch – wie Agentic AI E-Commerce & CX transformiert"

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